Sauberkeit in der neuen Fußgängerzone
Dienstag, 30. August 2011 um 16:54 Uhr

Sauberkeit in der Weseler Innenstadt - insbesondere Fußgängerzone
Der Vorschlag des ASG zur Gehwegreinigung in der Innenstadt wird ausdrücklich begrüßt.
Das Image eines Einkaufsstandortes ist mit der Sauberkeit untrennbar verknüpft. Dass einige „Mitbürger" die Innenstadt offensichtlich mit ihrem privaten Mülleimer verwechseln und andere ihrer Reinigungspflicht nicht ausreichend nachkommen, macht diesen Schritt absolut notwendig. Der ASG sorgt damit für eine kontinuierliche Reinigung der Gehwege in der Innenstadt. Dies gilt trotz der zusätzlich entstehenden Kosten im Gebührenhaushalt Straßenreinigung.Aus Sicht der CDU ist es auch richtig, dass die Stadt in der Fußgängerzone verstärkt (auch mit verdeckten Kontrollen) gegen offensichtlich unbelehrbare Hundehalter vorgeht, die ihre Hunde auf dem Pflaster ihr „Geschäft" verrichten lassen, ohne sich um die Hinterlassenschaften zu kümmern.
Die Stadtwacht ist eine gute Einrichtung und hat in Wesel bisher gute Dienste geleistet. Wer einen nochmals verstärkten Einsatz in der Fußgängerzone fordert, muss wissen, dass die Stadtwacht dann an anderer Stelle nicht im bisherigen Umfang zur Verfügung steht, beispielsweise in den Außenbezirken, am Holzweg und in der Aue.
Das Engagement der Taubeninitiativen wird ausdrücklich begrüßt. Der Vorschlag der SPD-Fraktion, den Druck auf die Hauseigentümer, die tlw. nicht in Wesel wohnen, ggf. auch per Gestaltungssatzung zu erhöhen, um z.B. Sicherungen an den Hausmauern anzubringen, sollte auch im Interesse ihrer Mieter zumindest nachgegangen werden. Keinesfalls darf der jetzige Zustand, dass Tauben das neue Pflaster weiterhin verunreinigen, als gegeben hingenommen werden. Hier muss die Stadt den Druck auf die Hauseigentümer erhöhen.
Die Einkaufsstadt Wesel muss sich auch entsprechend präsentieren. Dazu gehört auch der Schutz des neuen Pflasters der Fußgängerzone als Teil des Themas Sauberkeit.
Wolfgang Lingk

