Bildungspolitik der NRW Landesregierung, eine beeindruckende Bilanz
Dienstag, 30. März 2010 um 21:25 Uhr

- 2 Milliarden Euro (+16,5 %) mehr
- 8.124 neue Lehrerstellen und 9.200 Stellen im Haushalt belassen
- Ganztagsplätze fast verdoppelt (von 343.000 auf 608.000)
Damit 33 % alle Schüler/innen im Ganztag (2004 nur 16,4 %).
(Plan: bis 2015 Steigerung auf 43 %)
- Unterrichtsausfall halbiert (von 4,5 auf 2,3 %)
- Quote der „Sitzenbleiber" von 3,4 auf 2,4 % gesunken
Damit auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen
- mehr Durchlässigkeit
Verhältnis „Schulabsteiger" zu „Schulaufsteiger" von 15:1 auf 7:1 gesenkt
- Erfolgsmodell Zentralabitur
Im Schuljahr 2008/09 Abi-Notendurchschnitt 2,58: bestes Ergebnis seit Beginn der Dokumentation
- mehr kleinere Klassen
758 große Klassen (mehr als 30 Schüler) weniger
- Vorschulische Sprachförderung seit 2007
340 pro Kind und Jahr aus dem Landeshaushalt
- Neuordnung des Systems der Schulpsychologie
Regionale Netzwerke Krisenintervention mit 258 Stellen
- 780 Sozialpädagogen an den Schulen
Seit Frühjahr 2008 ist es jeder Schule möglich, auf einer Lehrerstelle einen Sozialpädagogen einzustellen.
- Schulgesetz macht Schulzeitverkürzung „erträglicher"
Schulzeitverkürzung (G8) noch von der Vorgängerregierung beschlossen. Mit dem neuen Schulgesetzt (2006) wird die Belastung für die Schüler reduziert. Zudem wurden schlankere Kernlehrpläne, orientiert an den Bildungsstandards der KMK, erarbeitet.
- Qualitätsoffensive Hauptschule
Definition: eine allgemeinbildende und auf die Berufsausbildung vorbereitende Schulform:
Baustein Ganztagsbetrieb: seit 2006 230 Schulen mehr (damit insgesamt 336), d.h. fast jede 2. Hauptschule in NRW
- wohnortnahes Schulangebot
z.B.: Haupt- und Realschule als Verbundschule (derzeit 18, ab Sommer 6 weitere)
