Bildungspolitik der NRW Landesregierung, eine beeindruckende Bilanz

  • 2 Milliarden Euro (+16,5 %) mehr 
Mit 40,5 % Anteil der Bildungsausgaben am Landeshaushalt Spitzenreiter alle Bundesländer   
  • 8.124 neue Lehrerstellen und 9.200 Stellen im Haushalt belassen 
  • Ganztagsplätze fast verdoppelt (von 343.000 auf 608.000)

Damit 33 % alle Schüler/innen im Ganztag (2004 nur 16,4 %).

(Plan: bis 2015 Steigerung auf 43 %) 

  • Unterrichtsausfall halbiert (von 4,5 auf 2,3 %) 
  • Quote der „Sitzenbleiber" von 3,4 auf 2,4 % gesunken

Damit auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen 

  • mehr Durchlässigkeit

Verhältnis „Schulabsteiger" zu „Schulaufsteiger" von 15:1 auf 7:1 gesenkt 

  • Erfolgsmodell Zentralabitur

Im Schuljahr 2008/09 Abi-Notendurchschnitt 2,58: bestes Ergebnis seit Beginn der Dokumentation 

  • mehr kleinere Klassen

758 große Klassen (mehr als 30 Schüler) weniger 

  • Vorschulische Sprachförderung seit 2007

340 pro Kind und Jahr aus dem Landeshaushalt 

  • Neuordnung des Systems der Schulpsychologie

Regionale Netzwerke Krisenintervention mit 258 Stellen 

  • 780 Sozialpädagogen an den Schulen

Seit Frühjahr 2008 ist es jeder Schule möglich, auf einer Lehrerstelle einen Sozialpädagogen einzustellen. 

  • Schulgesetz macht Schulzeitverkürzung „erträglicher"

Schulzeitverkürzung (G8) noch von der Vorgängerregierung beschlossen. Mit dem neuen Schulgesetzt (2006) wird die Belastung für die Schüler reduziert. Zudem wurden schlankere Kernlehrpläne, orientiert an den Bildungsstandards der KMK, erarbeitet. 

  • Qualitätsoffensive Hauptschule

Definition: eine allgemeinbildende und auf die Berufsausbildung vorbereitende Schulform:

Baustein Ganztagsbetrieb: seit 2006 230 Schulen mehr (damit insgesamt 336), d.h. fast jede 2. Hauptschule in NRW 

  • wohnortnahes Schulangebot

z.B.: Haupt- und Realschule als Verbundschule (derzeit 18, ab Sommer 6 weitere)